Dein Motiv im „Café des Lebens“ - bin ich der Inhaber oder Erfinder

Dein Motiv im „Café des Lebens“

Der Wecker klingelt, der Tag beginnt und schon ist da ein wichtiger Moment in deinem Leben: Schaffst du es irgendwie in den Tag oder findest du direkt ins Leben? 

Verschenkst Du Energie, indem dich bereits der Wecker stört, die Sonne zu hell für dich scheint und die Vögel zu laut zwitschern? Findest du den Tag wenig sexy? Oder siehst du eher das Gegenteil und liebst den Morgen, an dem dein Wecker den Weckruf ins Leben darstellt, die Sonne dein Freund ist und die Vögel für dich deinen Motivationssong singen? Du erfindest dein Leben täglich neu, und das Leben findet dich, es reagiert auf dich.

Lebe deshalb aktiv

und werde der Erfinder deines Lebens, nicht der passive Inhaber!

Im Café des Lebens spielt diese Erfolgsformel eine wichtige Rolle. Bin ich Täter oder Opfer? Bin ich der Betreiber, der Manager, der von seinem Café begeistert ist, und der täglich neue Möglichkeiten findet, den Tag zu gestalten? Oder bin ich der Inhaber, der abwartet, was kommt und was passiert?

“Man soll die Dinge nehmen, wie sie kommen. Aber man sollte dafür sorgen, dass die Dinge so kommen, wie man sie nehmen möchte.”

Dieses Zitat von Curt Götz ist mir schon früh begegnet und hat mich beeindruckt. Kann ich das in meinem Leben immer? Eine gute Frage, und die Antwort liegt einzig und allein an meiner Entscheidung. 

Ich habe in den Cafés des Lebens viele reine Inhaber kennengelernt: Sie leben gut von dem, was sie haben – bis zu einem Punkt, an dem das Leben sie überholt oder sich einfach nur verändert. Reine Inhaber gehen diese Wendepunkte nicht wendig an, sondern bleiben als Inhaber ihrer Standpunkte stehen.

Das Leben wird dann schwieriger, das Café leert sich. Statt findig zu werden, ziehen diese Inhaber die Leere an, und die Energie in ihrem Leben fließt in die falsche Richtung. Ihre Lebensqualität opfern sie dem Jammern – und wer jammert, ist bekanntlich nie allein. Daher fühlt sich dieser Zustand zunächst einmal nicht falsch an. Er bringt jedoch keine Veränderung mit sich, meist passiert wenig und irgendwann ist ihr Café des Lebens erfolglos, ohne dass die Zusammenhänge so recht wahrgenommen wurden. 

Aktiv zu werden ist hier eine Möglichkeit, das Café wiederzubeleben und es neu zu erfinden. Sich und sein Leben zu erfinden, übt man am besten an den kleinen Wendepunkten, die uns im täglichen Leben begegnen. Schon morgens kann man zum Erfinder des Lebens werden, indem man die Qualität des neuen Tages formuliert:

Raus aus dem Jammertal, rein ins wilde Leben.

Indem man auf Herausforderungen die Antworten findet und nicht der Inhaber von Problemen wird. Das Leben meint es gut mit uns, selbst das Wort “Problem” hat die lateinische Vorsilbe “pro”, was soviel bedeutet wie “für”, ein Problem ist also “für“ das Leben, es ist hilfreich.

Der Erfinder findet diese gute Energie, mit der er sein Leben füllt, während andere zu Inhabern der Leere in ihrem Leben werden. Entscheide dich, wer du gerne sein möchtest, Inhaber oder Erfinder. In den vorherigen Beiträgen ging es um einzelne Aspekte, die du in deinem Leben finden kannst. Jetzt geht es einen Schritt weiter – vom Werden zum Sein.

Tipp: Komm in den Erfinder-Modus und finde, was du sein willst – dein Motiv im Leben allgemein und an jedem Tag.

Schreibe Dir das Erfolgsrezept für dein Café des Lebens auf. Mache Dir jeden Morgen klar, was du an diesem Tag vorfinden möchtest, bestätige dir, wie gut es ist, ein Erfinder zu sein. Wenn dein Leben dir Herausforderungen zeigt, finde Möglichkeiten, die guten Energien im Leben zu bewahren oder sogar zu mehren. Erfinder freuen sich über die kleinen Erfolge und genießen die großen Erfolge ihres Lebens. Erfolg bedeutet ja, dass etwas folgt, und bekanntlich macht nichts erfolgreicher als der Erfolg. Sorge also dafür, das du als Erfinder deines „Cafés des Lebens“ deinen Erfolg findest. Tag für Tag – ein Leben lang. Inspirationen dazu findest du auch in meinen Podcasts, in denen erfolgreiche Menschen ihre Erfolgsrezepte teilen. Schau dich gerne um.