Die Aussenterrasse im "Café des Lebens"

Werde innen so schön wie aussen.

Auf der Terrasse gibt’s nur Kännchen! Wer kennt diesen Ausspruch nicht? Und wie ist das mit der Terrasse im Café des Lebens? Bisher haben wir uns im Café des Lebens nur mit dem inneren Betriebsraum beschäftigt und uns gefragt, wie hier das Zusammenspiel ist. Jetzt erweitern wir den Blick auf die Außenwelt, sozusagen auf die Außenterrasse unseres Cafés des Lebens. 

Auf unserem Weg als Erfinder des Cafés des Lebens verstehen wir viele Bereiche mittlerweile besser. Wir haben uns finden und erfinden können. Jetzt ist es an der Zeit, etwas folgen zu lassen, unsere Erfindung im Café des Lebens zum Erfolg zu begleiten, Gewinner zu werden im täglichen Leben und die Fülle zu spüren. 

Gemäß Gabrielle Chanel kommt wahre Eleganz von wahrer Schönheit, innen wie außen. Entsprechend geht es jetzt um unsere Wirkung und den Einklang von Innerem und Äußerem. Wir schauen also auf die Terrasse in unserem Café des Lebens, warum sind da manchmal nur Kännchen im Angebot?

Ist das Zusammenspiel zwischen innen und außen etwa nicht optimal?

Oft wirken tief in uns verwurzelte Vorstellungen, Überzeugungen, Glaubenssätze. Kein Wunder, denn wir Menschen suchen Antworten und finden sie oft im Glauben und in Geschichten, die wir uns selbst erzählen oder erzählt bekommen. Leider werden diese allzu oft zu einer Art Religion. Religion und Tradition haben gemeinsam, dass sie bei vorgefertigtem Weg ein Ziel bieten. Oft lautet das Ziel, entweder Himmel oder Hölle anzusteuern. Ist das Leben aber nicht vielmehr eine Reise mit zunächst unbestimmtem Ziel? Je besser wir uns kennen und die Fragen selbst beantworten können, desto deutlicher werden dann auch unsere Ziele. 

Die Reise zu mir, die Reise, die ich antrete, um mein Leben zu erfinden, sie ist mein Weg, unser Weg. Ein Ansatz, der sich auch im Buddhismus findet. Die spirituelle Suche nach Antworten auf die großen Fragen, nach unbekannten Zielen. Bleiben wir nicht dadurch lebendig? Auch von Gott bekommen wir ein entsprechendes Angebot: Gott hilft denen, die sich selbst helfen. Womit es Gott selbst gar nicht mehr geben muss, denn bereits der Glaube an ihn hilft uns, selbst tätig zu werden! Der Glaube ist dann eher eine Art Hilfe zur Selbsthilfe. Je klarer uns dabei der Wert unseres Lebens wird, desto eher können wir uns von Denkgerüsten aus der Vergangenheit lösen. 

Der Philosoph Sam Harris spricht davon, dass Werte konkret erlebbar sein müssen, dass zum Beispiel Leid minimiert und Glück maximiert wird. Wenn wir uns also in unserem Betriebsraum des Cafés des Lebens gefunden haben, dann kann das Zusammenspiel mit der Außenterrasse gut werden. Dann wird es außen so schön wie innen und wir können auch auf der Terrasse mehr anbieten als nur Kännchen. 

Auf dem Weg zu meinem eigenen Café des Lebens

…ist mir vieles klar geworden. Um den inneren Frieden zu gewinnen, gibt es aus meiner Sicht 5 Hilfestellungen: Sei du selbst und vertraue auf dein Können; mach dein Tun zu deiner Herzensangelegenheit; gib das Beste, das zum jeweiligen Zeitpunkt möglich ist; lerne, wieder aufzustehen; begreife dein Leben als deinen besten Lehrer und jede Situation als Erfahrung.

Die Organisation Action for Happiness spricht von einem großen Traum und nennt 10 Dinge, die unser Leben glücklicher machen: Giving – tu etwas für andere; Relating – verbinde dich mit anderen; Exercising – sorge für deinen Körper; Awareness – lebe bewusst; Trying out – lerne immer wieder Neues; Direction – setze dir Ziele, die dich erfreuen; Resilience – lerne, wieder auf die Beine zu kommen; Emotions – finde heraus, was dir gut tut; Acceptance – fühle dich wohl mit dir selbst; Meaning – sei Teil von etwas Größerem (GREAT DREAM). Lass diesen großen Traum für dich in deinem Café des Lebens wahr werden. Innen wie außen. Die innere Zufriedenheit wird nach außen ihre Wirkung zeigen. Das Zusammenspiel von innen und außen ist das, was du auf deiner Reise für dich erfinden kannst. 

Wir können lange über den Sinn des Lebens nachdenken,

Philosophie studieren oder uns an alte Religionslehren halten – doch wir leben jetzt und nicht in der Vergangenheit. Wir haben die Chance, für uns selbst zu entdecken und zu entscheiden, was unseren Sinn im Leben ausmacht. Und diesen auch zu leben, in den Worten von Nietzsche: Wer ein Warum zu leben hat, erträgt fast jedes Wie. 

Es geht in deinem Café des Lebens um dich. Du als Erfinder kannst dich entscheiden, und das ist gut so. Du hast ein Leben, ein Café des Lebens, und dafür solltest du Dankbarkeit empfinden und zeigen. Dabei ist es nicht notwendig, dich über Kaffeekännchen aufzuregen, denn du darfst das Angebot einfach ändern, wenn du möchtest. Wenn du deinen Betriebsraum im Inneren mit Zufriedenheit füllst, ist es auch im Außen leicht, Fülle zu leben.

Mein Tipp heute: Wenn du dich von äußeren Faktoren abhängig machst, findest du oft deine eigenen Glücksfaktoren im Inneren nicht. Deshalb öfter mal den Perspektivenwechsel machen und von außen, der Außenterrasse des Cafés des Lebens, zum inneren Betriebsraum wechseln. Maximiere dein Glück und minimiere dein Leid – im Inneren, für dich – um mehr Zufriedenheit und Happiness zu leben.