Es wird ernst im "Café des Lebens"

Die Magie des Tuns nutzen.

Jetzt wird es ernst im Café des Lebens.Nachdem wir nun schon so viel für uns entdeckt und uns bereits ein umfassendes Wissen über den Kaffeehausbetrieb angeeignet haben, kommen wir jetzt an einen Punkt, an dem wir als Erfinder unseres Cafés des Lebens agieren. 

Kennst du diesen Moment, wenn man denkt, dass man alles gelernt hat – und doch keinen Schritt weiter ist, die Brücke noch nicht geschlagen hat ins Leben? In unserer Wissensgesellschaft herrscht die Überzeugung, allein Wissen und Informationen seien bereits Veränderung. Doch das ist ein Irrtum, das Anschauen von Videos, Lesen von Büchern und Besuchen von Kursen genügen alleine nicht. Daher hier und heute unser Einstiegssatz:

Jetzt wird es ernst.

Wissen und Kompetenz alleine reichen nicht aus, um uns zu erfinden. Sie sind zwar hilfreich, doch irgendwann ist es Zeit, unsere Erkenntnisse und Entdeckungen im Café des Lebens auch zu veröffentlichen. Auch wenn es nur für uns selbst ist, ist das ein wichtiger Schritt. Losgehen und eine neue Denkweise, Ansicht und Haltung einnehmen, uns neu finden – und damit ein weiteres Kapitel im Café des Lebens erfinden. 

Was sich so leicht anhört, ist natürlich der schwere Part, denn jetzt geht es darum, unsere Gewohnheiten zu ändern. Mark Twain formulierte es so: „Eine Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muss sie die Treppe hinunter boxen, Stufe für Stufe.“ Hier ist der Erfindermodus gefragt, und es geht um einen lebendigen Prozess. Reines Wissen bewegt uns dabei nicht, es muss noch eine magische Kraft mit ins Spiel kommen. Denn bevor etwas ganz leicht wird, ist es bekanntlich ganz schwer. 

Eine weitere Hilfestellung bietet uns an dieser Stelle ein Zitat, das oft Goethe zugeschrieben wird:

„Erfolg hat drei Buchstaben: Tun!“

Und genau dieser Magie des Tuns sollte der Erfinder im Café des Lebens jetzt folgen. Reine Ansichtssache natürlich, aber das Tun wird im Café des Lebens ernst genommen, denn nur auf das Tun folgt etwas Ernsthaftes: Man verlässt die Sicherheitszone des Nichtstuns, stellt Gewohnheiten in Frage und macht neue Entdeckungen. „Erfolg ist die logische Folge von dem, was man tut.“ Beschreibt nicht auch dieser Satz, der mir im Café des Lebens begegnet ist, eine gute Aussicht?

Laut Duden bedeutet tun, eine Handlung auszuführen, sich mit etwas zu beschäftigen. Also aktiv zu sein und vom Besitzer zum Erfinder seiner Haltung und Gewohnheiten zu werden. Wie oft aber treffen wir im Café des Lebens Menschen, die alles wissen und doch noch nichts Ernsthaftes für sich mitgenommen haben? Offensichtlich ist es also leichter gesagt als getan. 

Tun ist Magie pur im Café des Lebens,

denn die Veränderung beginnt bei uns selbst. Respektvolle Veränderung wohlgemerkt. „Respektiere dich selbst, respektiere andere und übernimm Verantwortung für das, was du tust.“ So lehrt uns der Dalai Lama, mit Klarheit und Konsequenz unser Café des Lebens als Erfinder zu steuern. Erfinder zu sein, heißt nicht nur zu sehen, sondern vor allem zu beobachten und wahrzunehmen, was sich im Café des Lebens abspielt. Das Wissen, was alles im Café vor sich geht, ist also durchaus wichtig, es ist die Basis – doch jetzt kommt das Tun. 

Nun lehrte allerdings der Physiker Georg Christoph Lichtenberg:

„Die großen Begebenheiten der Welt werden nicht gemacht, sondern finden sich.“

Der Erfinder im Café des Lebens sollte daher zuerst in den Findungsmodus gehen und erst über diesen Umweg ins Tun kommen, also Gewohnheiten anschauen, prüfen, wohin sie führen, und Alternativen finden. Das Leben ist lebendig, Veränderung demnach eine ernste Angelegenheit und Leben pur zugleich. Bist du bereit? Dann fange jetzt an, nicht morgen und nicht übermorgen, und spüre, was folgt – es wird immer einen Erfolg mit sich bringen. 

Der Tipp für heute: Komm ins Tun. Verändere Gewohnheiten. Mach Dinge anders. Wenn du klein anfangen willst, steig morgens aus einer anderen Seite des Bettes. Setz dich beim Frühstück auf einen anderen Platz und mach den ganzen Tag irgendetwas anders als sonst. Man geht davon aus, dass es 21 Tage dauert, Gewohnheiten zu verändern. Viel Spaß bei deinem Ich tue es! Challenge. Weitere Ideen, die dir helfen, ins Tun zu kommen, findest du auf meiner Seite.