Resilienz Blog 06: Hier entlang- vom Überlebensmodus zum Lebensmodus

HIER ENTLANG : VOM ÜBERLEBENSMODUS ZUM LEBENSMODUS  

In meinem letzten Blogbeitrag habe ich beschrieben, wie es sich anfühlt, im Lebensmodus zu sein – in einem Zustand, in dem Herausforderungen bewältigbar erscheinen, das Steuer des Lebens fest in der Hand liegt und man das Gefühl hat, auf dem richtigen Kurs zu sein. Ich kenne meinen Stressfass- Level und weiß über den Füllstand Bescheid.Doch ich weiß aus eigener Erfahrung, dass dieser Zustand nicht selbstverständlich ist.

Auch ich habe oft erlebt, wie ich in den Überlebensmodus gerutscht bin, ohne es zunächst zu merken. Doch warum passiert das eigentlich? Warum empfinden wir Stress oft als „normal“? Und vor allem: Wie können wir erkennen, wann uns Stress hilft und wann er uns lähmt?

Warum wir Stress als normal hinnehmen

Stress gehört zum Leben, das ist klar. Und in vielen Fällen ist er sogar hilfreich: Er motiviert uns, gibt uns Energie und hilft uns, auf den Punkt konzentriert zu sein. Ich erinnere mich gut an Situationen, in denen eine neue Herausforderung – etwa ein berufliches Projekt oder eine private Entscheidung – zunächst für Irritation gesorgt hat. Im ersten Moment fühlte es sich unangenehm an, fast so, als wäre ich aus meiner Komfortzone gestoßen worden. Da erinnere ich mich an folgende Begebenheit: 

Während einer Fortbildung in Paris gab es Macarons – und natürlich habe ich mich riesig darauf gefreut. Im festen Glauben, dass Macarons immer süße Köstlichkeiten sind, habe ich voller Genuss hineingebissen. Eine Kollegin schaute mich plötzlich entsetzt an und fragte: „Weißt du, was da drin ist?“ Selbstbewusst sagte ich: „Natürlich, ist doch ein Macaron!“ Doch als ich genauer schmeckte, wurde ich stutzig. Irgendwie war das… herzhaft. Meine Kollegin konnte sich kaum halten vor Lachen und meinte: „Das ist Leberpastete!“ Tja, als Vegetarier war das natürlich ein ziemlicher Schock. Seitdem weiß ich: Traue nie einem Macaron, bevor du die Füllung kennst! Meine Lernkurve war groß nach dieser Irritation.

Doch wenn der Kontext stimmte, wurde diese Irritation zu einer Chance: Ich habe gelernt, mich weiterentwickelt und meine Komfortzone Stück für Stück erweitert. Dieses Wachstum fühlt sich später unglaublich befriedigend an. Vielleicht kennst du das auch: Wenn man eine schwierige Situation gemeistert hat, merkt man plötzlich, wie viel stärker oder selbstbewusster man dadurch geworden ist.

Wenn Stress kippt: Der Überlebensmodus

Doch nicht immer läuft es so. Es gab Momente in meinem Leben, da war der Stress zu groß. Ich habe mich überfordert gefühlt, konnte keine Lösung finden und hatte das Gefühl, in einer Sackgasse zu stecken. Vielleicht kennst du das auch: Alles scheint zu viel zu sein, und plötzlich reagiert dein Körper, bevor dein Verstand überhaupt eine Antwort hat.

Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als mein Leben von einem ständigen Grundrauschen bestimmt war – so laut, dass ich die Stille kaum noch aushalten konnte. Ruhe fühlte sich unangenehm an, fast beängstigend. Also war ich immer in Aktion.

Das begann schon morgens: Ich wachte mit dem Handy in der Hand auf, der Fernseher lief, und Musik sorgte dafür, dass keine Sekunde der Stille aufkam. Bloß keine Lücke lassen, in der ich hätte nachdenken oder fühlen können. Mein Leben hatte immer mehr Umdrehungen, und ich dachte, das wäre normal.

Die Wochen waren vollgepackt mit Arbeit, die Wochenenden mit Freizeitstress. Zeit für mich? Fehlanzeige. Ich war überzeugt, dass das eben dazugehört – doch irgendwann merkte ich, wie sehr mich dieses Tempo auslaugte.

Kommt dir das bekannt vor? Vielleicht kennst du dieses Gefühl, ständig on zu sein und nicht mehr abschalten zu können. Es fühlt sich an wie ein Überlebensmodus, der alles dominiert.

In solchen Momenten übernimmt der Überlebensmodus. Das klingt dramatisch, aber es ist ein biologischer Prozess. Unser Gehirn schaltet in den Alarmzustand: Der präfrontale Cortex – also der Teil, der für klares Denken zuständig ist – gibt auf. Stattdessen übernehmen das limbische System und die Amygdala, die für Angst und schnelle Reaktionen verantwortlich sind.

Was passiert dann? Ich kann es nur so beschreiben: Mein Blick wurde enger, meine Gedanken chaotisch, und ich fühlte mich völlig machtlos. Entscheidungen zu treffen oder mich zu beruhigen war fast unmöglich. Statt Lösungen zu finden, kreisten meine Gedanken nur noch um das Problem, was sehr viel Energie kostet. Erschreckend dabei, dass es irgendwann fast sich wie “normal” anfühlt.

Der Dauerstress: Eine schleichende Falle

Für mich war es besonders schwierig, weil ich lange gar nicht bemerkt habe, dass ich in diesem Zustand feststeckte. Ich war so sehr im „Funktionieren“, dass ich gar nicht gemerkt habe, wie viel Energie mich das alles kostete. Es fühlte sich an, als würde ich in einem Hamsterrad rennen – immer schneller, aber ohne wirklich voranzukommen.

Besonders belastend war für mich, dass ich das Gefühl hatte, von meiner Bestform  immer weiter wegzukommen. Statt kraftvoll und souverän durch den Tag zu gehen, wurde ich immer müder und unzufriedener. Vom “Top”  zum “Flop”. Und ich wusste einfach nicht, wie ich aus diesem Zustand wieder herauskommen sollte.

Wie ich meinen Weg zurückgefunden habe

Der erste Schritt, den ich gemacht habe, war, wieder in mich hineinzuhorchen. Das klingt vielleicht einfach, aber in der Hektik des Alltags fällt es unglaublich schwer, innezuhalten und zu fragen: Wie geht es mir eigentlich?

Hier habe ich eine Methode entdeckt, die mir sehr geholfen hat: das Embodiment. 

Ein gutes Bild dafür ist ein ruhiger See, auf dessen Wasseroberfläche ein Stein einschlägt und konzentrische Kreise zieht. Wenn wir gestresst sind, gleicht unser Inneres einem aufgewühlten See. Doch indem wir achtsam wahrnehmen, was in unserem Körper passiert, können wir das Wasser beruhigen und wieder die Steuerung übernehmen.

Embodiment bedeutet, die Verbindung zwischen Körper und Geist bewusst wahrzunehmen und zu nutzen. Ich habe gemerkt, dass mein Körper mir oft viel früher signalisiert, dass etwas nicht stimmt, als mein Verstand. Vielleicht kennst du das: Verspannungen, Unruhe, ein flacher Atem – all das sind Signale, die ich früher ignoriert habe.

Ein Werkzeug, das mir besonders geholfen hat: der Body Scan

Eine Übung, die ich regelmäßig mache, ist der Body Scan. Dabei nehme ich mir Zeit, meinen Körper Schritt für Schritt wahrzunehmen. Ich gehe in Gedanken von Kopf bis Fuß durch und spüre, wo Verspannungen, Unruhe oder andere Empfindungen sind. Das war anfangs gar nicht so leicht, weil ich so daran gewöhnt war, diese Signale zu überhören.

Doch mit der Zeit wurde der Body Scan zu einem Anker für mich. Ich habe gelernt, schneller zu erkennen, wenn ich in den Überlebensmodus rutsche, und bewusst gegenzusteuern. Diese Achtsamkeit hat mir geholfen, das Steuer wieder in die Hand zu nehmen und aus dem Dauerstress auszusteigen.

Was ich daraus gelernt habe

Für mich war die wichtigste Erkenntnis: Stress ist nicht das Problem. Es ist unsere Reaktion darauf, die entscheidet, ob wir daran wachsen oder daran scheitern. Es lohnt sich, auf die Signale des eigenen Körpers zu hören und gezielt Techniken wie den Body Scan einzusetzen, um wieder in die Selbststeuerung zu kommen.

Wenn du dich gerade im Überlebensmodus befindest: Du bist nicht allein. Und es gibt Wege, da wieder herauszukommen. Fang an, dich wieder zu spüren. Nimm dir kleine Momente im Alltag, um innezuhalten und auf deinen Körper zu hören.

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Resilienz Blog 05: Lebensmodus - Dein Gesamtbild ist der wahre Luxus im Leben

Lebensmodus –

Heute möchte ich mich mit dem Gesamtbild unseres Lebens auseinandersetzen, dem Lebensmodus. Man könnte es auch vergleichen, mit einem kostbaren Meisterwerk und damit ein wahrer Luxus in meinen Augen. Für mich ergibt das Leben ein Gesamtbild oder Meisterwerk, weil es Facetten unseres Daseins vereint – die Farben, Schatten und Linien, die unser Leben einzigartig machen. Dabei habe ich ein sehr klares Bild vor Augen, das meine Gedanken dazu prägt. Es gab eine Zeit in meinem Leben, da war ich so gefangen in meinem Alltag – ein Alltag, der fast ausschließlich aus Arbeit bestand. Ihr könnt euch vorstellen, wie da die Farben ausgesehen haben, auf meinem Bild. Ich kam abends nach Hause, und statt mich erfüllt oder zufrieden zu fühlen, war da nur Leere. Vielleicht kennst du dieses Gefühl. Der Tag ist voll, dein Kalender platzt aus allen Nähten, aber am Ende fühlst du nichts – keine Freude, keine Zufriedenheit, nur das Gefühl des endlosen Stresskreislaufs. 

Ich wusste, dass das nicht gut für mich war. Es war mir bewusst, dass ich in einer Art Stressmodus lebte, aber ich habe es trotzdem einfach weiterlaufen lassen. Irgendwie funktionierte es ja. Bis zu dem Punkt, an dem ich mich ernsthaft fragte: Wo ist mein Leben eigentlich geblieben? Wo sind die Momente, in denen ich mich lebendig fühle, in denen ich Energie und Freude spüre? Diese Fragen waren für mich ein Weckruf, und an diesem Punkt begann für mich ein großer Wendepunkt. 

Es war, als ob ich plötzlich innehalten und das große Ganze betrachten konnte.

Ich stellte mir mein Leben wie ein Bild vor. Ein Bild, das an vielen Stellen verschwommen und farblos war. Es gab aber auch Bereiche, die voller Leben und Farbe waren – die Momente, in denen ich wirklich bei mir war, in denen ich in meinem besten Zustand war und mich wahrgenommen habe. Dieses Bild half mir dabei, Klarheit zu gewinnen: Wo lief es gut, wo spürte ich das Leben? Und wo war ich nur noch im Funktionsmodus, ja fast im Überlebensmodus? Diese Erkenntnisse waren schmerzhaft, aber auch befreiend. Denn jetzt wusste ich, wo ich ansetzen musste, um Veränderung herbeizuführen.

Eine der größten Veränderungen, die ich vorgenommen habe, betraf meine Arbeit. Ich habe erkannt, dass ich zu viel Energie in etwas steckte und meine Flexibilität raubte. Also habe ich meinen Arbeitsmodus verändert und mir mehr Freiraum geschaffen – Freiraum für das Leben. Das klingt einfach, ist es aber oft nicht. Denn im Leben stehen wir immer wieder vor der großen Frage: Geld oder Leben? 

Für mich war die Antwort klar:

Ich wollte das Leben zurück. Also begann ich, bewusster auf meinen Stress zu achten, darauf, wie voll mein inneres Stressfass war. Denn ist es nicht so, dass wir oft so lange in diesem Stressmodus leben, bis ein kleiner Tropfen das Fass zum Überlaufen bringt? Dieser Punkt kam bei mir öfter, als ich zugeben möchte. Mir war das früher nicht einmal bewusst. Der Stressmodus war zu meiner Normalität geworden, hat einfach den Lebensmodus überblendet. Mein Gefühl war, es ist doch alles da. Ich hatte so viel von dem, was mich belastete, gar nicht mehr wahrgenommen. Aber das ist doch die eigentliche Herausforderung: Der Alltag schleicht sich ein, nimmt uns das Bewusstsein und raubt uns die Flexibilität, etwas zu spüren und somit zu verändern.

Als ich endlich die Entscheidung traf, Dinge zu verändern, stellte ich fest, dass der Lebensmodus langsam wieder seinen Platz in meinem Leben fand. Ich erinnere mich an eine Situation, die für mich sinnbildlich für diese Veränderung steht. Eines Morgens schlenderte ich durch die Nachbarschaft hier Hamburg, eine Geschäftsstraße die ich früher immer nur hastig durchquert hatte. Plötzlich überkam mich ein Gefühl der Freude, einfach weil ich mir die Freiheit genommen hatte, in diesem Moment bewusst da zu sein. In Ruhe dem Moment bewusst zu spüren.Es war, als hätte jemand einen Schalter umgelegt, und ich musste laut lachen, so schön war dieses Gefühl. Wann hast du das letzte Mal dein Leben gespürt?

Falls du diese Leichtigkeit vermisst, dann ist es vielleicht an der Zeit, dass du ebenfalls einen Schritt zurücktrittst und dein Lebensbild anschaust. Oft merken wir gar nicht, wie sehr der Alltag uns fest im Griff hat. Achtsamkeit und Bewusstsein sind der Schlüssel, um gut mit sich umzugehen, um für sich zu sorgen. Nimm dir einen Moment, um nachzudenken und Bilanz zu ziehen: Wie sieht dein Gesamtbild aus? Wann warst du das letzte Mal in Bestform? Was könntest du tun, um wieder dorthin zu kommen, oder vielleicht sogar eine neue Bestform zu finden? Bist du im Lebens, Leben oder Überlebens unterwegs.

Wahrer Luxus ist den Lebensmodus,

bewusst zu wählen und gestalten zu können, frei von äußeren Zwängen und Stressmustern. Es bedeutet sich Zeit zu nehmen für die Dinge, die wirklich zählen-  Momente der Ruhe authentische Verbindung und die Freiheit, sein Leben nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Der wahre Luxus ist nicht materiell, sondern die Fähigkeit, im Hier und Jetzt zu sein und das eigene Gesamtbild des Lebens zu gestalten.

Es lohnt sich, diesen Weg zu gehen. Denn am Ende ist es nicht der Stress, der zählt, sondern die Momente, in denen du das Leben wirklich spürst.

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Resilienz Blog 04: Das Stressfass ist wie dein Stresskonto

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NEU! Das Stressfass ist wie dein Stresskonto

Das Stressfass 

Stell dir vor, dein Wohlstand im Leben wäre wie ein Kontostand, auf den du regelmäßig Buchungen vornimmst. Auf der einen Seite gibt es die Gutschriften – das sind deine Schutzfaktoren, wie positive Beziehungen, Erholung, und Freude. Auf der anderen Seite gibt es die Belastungen – deine Stressfaktoren, wie Druck bei der Arbeit, persönliche Herausforderungen oder andere Belastungen des Alltags. Die Summe dieser beiden Seiten ergibt dein persönliches Stresskonto, und es bestimmt, wie wohl du dich im Leben fühlst. So wie in der Betriebswirtschaft die Salden darüber entscheiden, ob ein Unternehmen Gewinn oder Verlust macht, beeinflussen auch die Salden deines Stresskontos, ob du im Leben aufblühst oder stagnierst. 

Ein anschauliches Bild, das Sebastian Mauritz in diesem Zusammenhang verwendet, ist das sogenannte Stressfass. Als ich es kennengelernt habe bei meiner Ausbildung zum Resilienz Trainer hat es mich sofort beeindruckt. Stell dir vor, du hast ein großes Gartenfass, wie es zum Beispiel bei mir im Elternhaus stand. Dieses Fass ist deine Stresskapazität. Es kann nur eine bestimmte Menge an Wasser – sprich Stress – aufnehmen, bevor es überläuft. Und jeder Tropfen, der das Fass füllt, steht für eine Situation in deinem Leben.

Vielleicht hast du es selbst schon erlebt:

Manchmal scheint es, als ob ein einziger, zusätzlicher Tropfen der Auslöser für das Überlaufen ist. Ich kenne das bei emotionalen Diskussionen oder nach einem nervigen Tag abends zu Hause und dann etwas nicht klappt – da spüre ich den Tropfen. So funktioniert auch Stress in unserem Körper. Jeder von uns kennt Stress und weiß, dass man ihn bis zu einem gewissen Grad bewältigen kann. Stressige Situation können auch Lernfelder sein oder einen fordern. Aber wann ist es genug? Wann schaltet unser System vom Lebens- in den Überlebensmodus? Und wann gerät unser Stressfass so sehr außer Kontrolle, dass wir uns in einer Krise wiederfinden? Hier hilft bewusst wertvolles Leben: 

Es gibt Möglichkeiten, das Stressfass zu regulieren. Du kannst beispielsweise einen Deckel auf das Fass legen, der verhindert, dass zu viel Stress hineingelangt. Das bedeutet, dass du dir bewusst Pausen nimmst und gezielt manche Stressoren aus deinem Leben entfernst. Dadurch verringerst du die Gefahr, dass der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, dein Leben aus der Balance wirft.

Ein weiterer wichtiger Aspekt,

ist der Spannungsring des Fasses, der dem Fass eine gewisse Flexibilität verleiht. Übertragen auf unser Leben bedeutet das, dass wir lernen, flexibel mit Emotionen umzugehen. Wenn wir in der Lage sind, unsere Emotionen besser zu regulieren, wird unser Stressfass dehnbarer und weniger anfällig für Überflutung. Eine sehr wirksame Methode dafür ist zum Beispiel das regelmäßige Praktizieren von Achtsamkeit oder Meditation.

Zu guter Letzt hat jedes Fass auch einen Auslauf. Im übertragenen Sinne bedeutet das, dass du Wege finden solltest, um Stress abzubauen, bevor er sich zu sehr ansammelt. Für mich persönlich ist Bewegung wie Schwimmen ein wirksames Ventil, um Stress abzubauen. Andere finden ihren Ausgleich im Laufen , durch Atemübungen oder andere Entspannungsmethoden. Es geht darum, dass du dein persönliches Stressfass gut kennenlernst und dir die Möglichkeiten aneignest, wie du es pflegen und regulieren kannst.

Wenn du also dein Stresskonto bewusst führst und dein Stressfass im Gleichgewicht hältst, hast du eine starke Basis, um eine ausgeglichene Bilanz in deinem Leben zu erreichen. Dein persönliches Wohlstandskonto hängt nicht nur von äußeren Umständen ab, sondern maßgeblich davon, wie du mit den Stressoren und Protektoren in deinem Leben umgehst. 

Im Umgang mit meinem eigenen Stressfass,

finde ich mich oft in einem Wechselspiel zwischen bewussten und unbewussten Strategien wieder. Bewusst setze ich auf Routinen. Ich reflektiere regelmäßig, wie voll mein Stressfass ist, und setze gezielt Grenzen, um Überlastung zu vermeiden.

Doch es gibt auch unbewusste Momente, in denen ich merke, dass mein Fass fast überläuft, weil ich Stress verdrängt oder durch automatische Verhaltensweisen gemanagt habe. Diese Balance zu finden, ist eine fortlaufende Aufgabe, bei der Achtsamkeit und Selbstfürsorge eine zentrale Rolle wertvoll sind 

Dein Stressfass kann somit zu einer wahren Hilfe auf deinem Lebensweg werden, wenn du lernst, es richtig zu handhaben. Selbststeuerung ist also gefragt.

Wie sieht es mit deinem Stressfass aus? Schreib dir gerne mal auf oder wenn du ein visueller Typ bist mal es dir auf. 


Resilienz Blog 03: Stressfaktoren – Die Summe macht den Unterschied

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NEU! Stressfaktoren – Die Summe macht den Unterschied

Stressfaktoren – Die Summe macht den Unterschied

Trotz vieler Schutzfaktoren war nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen in meinem Leben. Ja, auch bei mir gab es viele Dinge, die mich gestresst haben – und wie! Stressfaktoren begleiten uns alle. Sie sind Trigger, die uns aus dem Gleichgewicht bringen und manchmal die Kontrolle verlieren lassen. Dann geraten wir in einen Alarmzustand, der unterschiedlich intensiv ausfallen kann, je nach unserem eigenen Zustand und dem Kontext. Es wird emotional – und die Summe der Stressfaktoren entscheidet über die Wirkung.

Besonders während der Pandemie war mein Zustand nicht immer optimal. Ich merkte, wie ich schneller als sonst unüberlegt reagierte und in den Überlebensmodus wechselte. Kennt ihr das? Wie bei einem Dampfdruckkochtopf steigt der Ärger langsam auf, bis man kurz vor dem Explodieren steht. Und dann passiert es: Eine Reaktion, die man vielleicht gar nicht wollte. Der Ärger bricht mit seinem Feuerschwert los, die Steuerung versagt – man nennt das auch „Amygdala Hijack“. 

Meine Umwelt hat das natürlich bemerkt:

Freunde, Bekannte und auch Kollegen. Falls ihr euch das schwer vorstellen könnt, empfehle ich euch den Film „Alles steht Kopf“.

Aber Stress ist nicht per se schlecht. In manchen Momenten habe ich ihn sogar als Begleiter auf dem Weg zum Erfolg wahrgenommen. Es geht also darum, sich bewusst zu machen, dass es sowohl positiven als auch negativen Stress gibt. Unkontrollierte Stressfaktoren können sich negativ auswirken, aber wenn sie dir bewusst sind, können sie dich auch beim Lernen unterstützen. Daher hier eine kleine Geschichte zu diesem Thema.

Es war einmal ein junger Mann namens Tom. Er lebte ein recht zufriedenes Leben, umgeben von Menschen, die ihm viel bedeuteten, und einem Job, der ihm Spaß machte. Doch wie bei jedem von uns gab es in Toms Leben auch Momente, die ihn belasteten. Diese Momente waren seine *Stressfaktoren* – kleine Funken, die seine Ruhe stören konnten, wenn sie sich anhäuften.

Einer dieser Stressfaktoren war zum Beispiel sein Handy,

das ständig vibrierte. Tom hatte es sich angewöhnt, jede Nachricht sofort zu beantworten, egal ob es wichtig war oder nicht. Es war, als wäre sein Telefon eine tickende Zeitbombe, die ihn in ständiger Alarmbereitschaft hielt. Auch die täglichen Staus auf dem Weg zur Arbeit brachten ihn regelmäßig aus der Fassung. Es war, als hätte er jeden Morgen das Gefühl, gegen die Zeit zu kämpfen. Hinzu kamen die Erwartungen seines Teams, der ihm immer mehr Aufgaben auf den Schreibtisch legte, bis Tom nicht mehr wusste, wo ihm der Kopf stand.

Doch es waren nicht nur die offensichtlichen Dinge,

die Tom stressten. Manchmal war es auch einfach der Lärm der Stadt, das ständige Gedränge in den Straßen oder die Tatsache, dass er selten Zeit für sich selbst hatte. Diese unsichtbaren Faktoren schlichen sich unbemerkt in seinen Alltag und setzten ihm zu, ohne dass er es zunächst bewusst wahrnahm.

Eines Tages, nach einer besonders hektischen Woche, saß Tom völlig erschöpft auf seinem Sofa und fragte sich, warum er sich so ausgelaugt fühlte. Es war nicht nur die Arbeit – es war die Summe all der kleinen Stressfaktoren, die sich über die Zeit angesammelt hatten. Jedes einzelne für sich genommen war vielleicht kein Problem, aber zusammen wirkten sie wie ein Rucksack voller Steine, den Tom den ganzen Tag mit sich herumtrug.

Als er begann, über all diese Dinge nachzudenken, wurde ihm klar:

*Stressfaktoren* sind überall. Sie sind nicht immer die großen Krisen oder Katastrophen im Leben, sondern oft die kleinen Dinge, die uns Tag für Tag herausfordern. Es kann der unaufgeräumte Schreibtisch sein, das ständige Multitasking, der Druck, alles perfekt zu machen, oder einfach das Gefühl, zu wenig Zeit für sich selbst zu haben.

Tom verstand: Um diese Stressfaktoren zu bewältigen, musste er sie zuerst erkennen. Er nahm sich vor, in Zukunft bewusster mit ihnen umzugehen. Er wollte lernen, nicht nur auf die großen Probleme zu achten, sondern auch auf die vielen kleinen Dinge, die ihn aus der Ruhe brachten. Denn, wie Tom feststellte, die Summe all dieser kleinen Stressfaktoren konnte am Ende mehr wiegen als jede einzelne Herausforderung und es ist nie absehbar, wann das eigene Stressfass überläuft

Mein Tipp: Beobachte dich selbst und finde heraus, welche Stressfaktoren dich triggern und wie du darauf reagierst. Erkennst du diese Reaktion ohne den Trigger wieder? Und vor allem: Wie würdest du lieber reagieren? Was brauchst du in diesen Momenten? Hast du schon eine Antwort? Falls nicht, nimm dir die Zeit, darüber nachzudenken – es ist eine gute Investition in dein Leben.

Schutzfaktoren und Stressfaktoren sind beide Teil unseres Lebens. Die Balance zwischen ihnen zu finden und aufrechtzuerhalten, ist der Schlüssel zu einem erfüllten und stabilen Leben. Einmal habe ich gehört, dass man für einen Stressfaktor drei Schutzfaktoren als Ausgleich braucht. Baue deine Flexibilität im Umgang mit diesen Faktoren auf,  Durch Achtsamkeit und bewusste Selbstreflexion kannst du lernen, diese Balance zu steuern und dein Leben aktiv zu gestalten.


Resilienz Blog 02 - Schutzfaktoren

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NEU! Schutzfaktoren

Die Summe der Schutzfaktoren  

Schutzfaktoren im Leben: Was uns stärkt und schützt

Die Pandemie hat mein Leben von heute auf morgen verändert. Wem sage ich das – uns allen ging es so. Doch bei mir ging es noch etwas weiter. Das Büro war geschlossen und wir hatten verabredet, dass abwechselnd nach der Post geschaut wird. So war ich an einem kalten März-Tag unterwegs auf meinem Fahrrad, um im leeren Büro nach der Post zu sehen. Auf dem Rückweg bin ich gestürzt. Erst habe ich nicht realisiert, wie schwer dieser Unfall war. Doch am nächsten Tag war ganz klar: Beide Arme sind gebrochen. Da bin ich wohl schneller gefahren als mein Schutzengel – Gott sei Dank können Schutzengel fliegen, und er war noch bei mir.

Ich konnte die Zeit mit zwei gebrochenen Armen gut im Schutz meiner Lieben zur Genesung nutzen. Auch Corona hatte etwas Positives: die Ruhe und das weniger Reisen gaben mir mehr Zeit zur Regeneration. Doch meine wirklichen Schutzfaktoren, die mich wieder aufgeladen haben, waren Freunde, hilfsbereite Menschen und der Sonnenschein bei kurzen Spaziergängen in der Natur um die Alster. Von heute auf morgen gab es immer jemanden in meinem Leben, der mich zum Lächeln brachte. Ob es ein Freund war, der mir beim Anziehen half, oder die vielen lieben Menschen, die mich mit Essen versorgten und mit Gesprächen mental aufgebaut haben.

Hilfsbereitschaft gibt es mehr, als man denkt. Im Alltag erlebt man sie nicht immer, doch in besonderen Situationen ist sie spürbar. Da kann das Öffnen einer Tür auch das Herz öffnen, so ging es mir öfter in dieser Zeit. Wie gut Sonne tut, wissen wir wohl alle, aber bewusst zu genießen, dass sie ein großer Schutzfaktor ist, spürt man häufig erst, wenn man energielos ist.

Schutzfaktoren sind sehr wichtig im Leben, da sie uns aufladen.

Sie werden auch als „Protektoren“ bezeichnet, und ich kann nur sagen, jeder Tag kann uns Schutzfaktoren an die Seite stellen. Was hat dich heute zum Beispiel schon zum Lächeln gebracht?

Man braucht Schutzfaktoren, um im Leben stabil zu sein. Bewiesenermaßen helfen sie auch, Stressfaktoren zu mindern. Mach dir deine Schutzfaktoren zu deinen Helfern im Alltag. Hilfsbereitschaft, Sonnenschein und Freunde – diese kleinen, aber kraftvollen Elemente können dein Leben enorm bereichern und dich in schwierigen Zeiten unterstützen.

Einige der wichtigsten Schutzfaktoren im Leben sind:

1.Soziale Unterstützung: Freunde und Familie sind unverzichtbare Schutzfaktoren. Sie bieten emotionale Unterstützung, praktische Hilfe und eine Schulter zum Anlehnen.

2.Hilfsbereitschaft: Die Erfahrung, Hilfe zu bekommen und zu geben, kann das Gefühl der Verbundenheit und Sicherheit stärken.

3.Natur und Sonnenschein: Zeit in der Natur und die wohltuende Wirkung der Sonne können die Stimmung heben und das Wohlbefinden steigern.

4.Positive Einstellungen und Dankbarkeit: Eine günstige Lebenseinstellung und das Bewusstsein für die kleinen Freuden des Lebens können helfen, Herausforderungen besser zu bewältigen.

5.Regelmäßige Bewegung: Sport und Bewegung setzen Endorphine frei, die Stress abbauen und das allgemeine Wohlbefinden fördern. Schon 10 Minuten täglich reichen aus. Es muss kein Hochleistungssport sein.

6.Achtsamkeit und Entspannung: Techniken wie Meditation, Yoga und tiefes Atmen können helfen, den Geist zu beruhigen und Stress abzubauen. Gute Wirkung auf den Körper werden schon nach 12 Minuten festgestellt.

7.Struktur und Routine: Ein geregelter Tagesablauf kann Stabilität und Sicherheit bieten, besonders in unsicheren Zeiten. Ich habe das ein oder andere Ritual in mein Leben integriert.

8.Selbstfürsorge: Sich selbst gut zu behandeln, Pausen zu machen und auf die eigenen Bedürfnisse zu achten, ist essenziell für die physische und psychische Gesundheit.

Dazu eine Frage: wer ist die wichtigste Person in deinem Leben? Ich habe meine Antwort hierauf gefunden. Vielleicht denkst du auch darüber nach. 

Wenn du etwas kleiner starten möchtest, hier noch eine Schutzfaktoren Anfänger Frage: Was hat dich heute zum Lächeln gebracht? Vielleicht war es ein kurzer Moment der Freundlichkeit oder ein Sonnenstrahl, der dein Gesicht erwärmt hat. Erkenne und nutze deine Schutzfaktoren, um im Alltag kraftvoll und widerstandsfähig zu bleiben. Sie helfen zu 100 % auch gegen Stress.


Resilienz Blog 01 - Bewusst. Wertvoll. Leben trifft Achtsamkeit für dein Luxus:Leben

NEU! Resilienz 4.0 - Bewusst. Wertvoll. Leben trifft Achtsamkeit für dein Luxus:Leben

BWL und Achtsamkeit: meine „Betriebswirtschaftsanalyse“. 

Bewusstsein schaffen – Entwicklung fördern = Resilienz 4.0

Hast du dich vielleicht gefragt, wie es dazu kam, dass ich begann, mein Leben bewusst und achtsam zu gestalten? Wie es zu der Idee von einem Luxus: Leben kam?  Heute möchte ich dich an meiner persönlichen Reise teilhaben lassen und meine Erfahrungen mit dir teilen. 

Schon lange lebe ich bewusst. Im Coaching ist Ressourcen Stärkung eine von mir geschätzte Methode. Aber was bedeutet das alles eigentlich? Bewusst leben heißt, jeden Moment aufmerksam und achtsam zu erleben, Entscheidungen überlegt zu treffen und den Augenblick voll auszukosten. Also Bewusstsein zu schaffen. Es geht darum, das Leben nicht einfach geschehen zu lassen, sondern aktiv und mit voller Präsenz zu gestalten. Dazu solltest du dir deiner Ressourcen bewusst sein und Zugang zu diesen kennen. Hier habe ich durch Mindfulness neue Wege für mich dazugelernt und für mich eine Entwicklung geschaffen. 

Ebenso wichtig ist mir das Konzept des „wertvollen Lebens“.

Wer mich kennt der Weiss ich arbeite in der Luxusbranche. Hier meine ich nicht den äußeren Luxus, sondern dass ich für mich erkannt habe, dass es noch einen weiteren Luxus gibt, den inneren Luxus. Ein wertvolles Leben bedeutet für mich,  Leben, das gelingen soll, welches in Einklang mit den eigenen Werten und Zielen geführt wird. Es ist ein Leben, in dem ich mich authentisch entfalten und meine Potenziale voll ausschöpfen kann. Es geht darum, Werte zu erkennen und zu schätzen, die über das Materielle hinausgehen – wie Liebe, Freundschaft, Gesundheit und persönliche Erfüllung. Ein wertvolles Leben ist reich an bedeutungsvollen Momenten und Beziehungen.

Doch wie bringt man diese Konzepte zusammen? Genau hier beginnt meine Reisegeschichte die ich hier teilen möchte.

Die Pandemie brachte viele Veränderungen mit sich. Die intensiven Arbeitsphasen und der Verlust von zwei wertvollen Menschen haben mich an die Grenzen meiner Belastbarkeit geführt. Einfach gesagt:Mein Leben wurde durchgeschüttelt. Bisher war mein Weg der Einklang in meinem Leben und ein großer Teil davon widmete ich der Lebensfreude. Doch jetzt spürte ich, dass ich mein Leben nicht mehr in seiner vollen Tiefe erlebte. Dieses Gefühl der Leere und Antriebslosigkeit veranlasste mich, mich intensiv mit den Themen Achtsamkeit und Resilienz auseinanderzusetzen.

Einfach machen – das war schon immer mein Motto und mein Antrieb.

Das hatte ich also nicht vergessen in dieser Zeit. Ich begann, Bücher zu lesen, Seminare zu besuchen und verschiedene Techniken auszuprobieren. Schnell stellte ich fest, wie wertvoll diese Praktiken für mein persönliches Wohlbefinden sind. Der nächste logische Schritt war für mich, eine Ausbildung zum Resilienztrainer und Coach zu absolvieren. Diese Ausbildung eröffnete mir neue Perspektiven und Werkzeuge, um mein Leben nicht nur zu meistern, sondern es wirklich zu leben.

Es war beeindruckend zu sehen, wie kleine Veränderungen große Wirkungen haben können. Es ist ein wenig wie Betriebswirtschaftslehre: Optimierst du kleine Prozesse, führt das zu einem großen Plus auf deinem Lebenskonto. Ich begann, bewusster mit meiner Zeit und meinen Ressourcen umzugehen und merkte, wie mein Leben wieder reicher und erfüllter wurde. Das fühlt sich richtig gut an – bis heute. 

Eine Bewusstseinsauswertung, im Leben ist ein kraftvolles Werkzeug, um tiefere Einblicke in sich selbst zu gewinnen und bewusster zu leben. Es ermöglicht dir, deine Werte und Ziele klarer zu sehen, Ressourcen zu erkennen, besser mit Stress umzugehen, achtsamer zu sein und unsere Beziehungen zu verbessern.

Sich selbst bewusst sein, große Worte und nicht ganz so leicht in der Umsetzung. Vielleicht fragst du dich, wie du diese Prinzipien in dein eigenes Leben integrieren kannst.

Die gute Nachricht ist:

Es ist möglich und ich möchte dir zeigen, wie du es auch einfach machen kannst. Dein größter Luxus ist dein Leben. Sei dir  dessen bewusst! In den nächsten Blog-Episoden werde ich dir wertvolle Impulse und praktische Tipps geben, wie du Achtsamkeit und Resilienz in deinen Alltag einbauen kannst.  Sozusagen dein Bewusstsein schaffen und Entwicklung fördern.Sei gespannt und lass dich inspirieren durch meine Blog Beiträge.


Luxus:Leben - Die Kunst des Lebenswohlstand

Die Kunst des Lebenswohlstand

Ist nicht das Leben selbst schon Luxus?

Besonders in herausfordernden Zeiten merken wir, welche Werte uns im Leben ein Gefühl von Wohlstand geben, inwiefern unser Leben wahrer Luxus ist, wie jede Verbindung unserem Leben seinen Wert gibt. Von Sam Harris wissen wir, dass Werte Tatsachen brauchen, zum Beispiel Leid zu minimieren und Glück zu maximieren – sich im eigenen Leben wohlzufühlen also, einen wohligen Lebensplatz zu haben, seinen Lebens-Wohlstand zu finden. Dabei verhält es sich mit Wohlstand ähnlich wie mit Luxus: Es gibt eine innere und äußere Form, eine materielle und immaterielle Variante. Für mich persönlich sind beide ähnlich wichtig in ihrer Bedeutung. Wenn wir uns mit der inneren Dimension genauer auseinandersetzen, können wir jedoch sehen, dass sie die wahre Form von Luxus ist. 

In Zeiten, in denen wir vieles auf den Prüfstand stellen und lernen dürfen,

helfen neue Perspektiven. Es ist im Leben wichtig, sich genau anzuschauen, wo wir günstig stehen und wo wir uns wohlfühlen. Oft geschieht das ganz unbewusst. Doch ab und an schenkt uns unser Leben Meilensteine, die wir uns bewusst erarbeiten können. Zwar würden wir gerade in diesen Zeiten oft am liebsten wegschauen und nichts von all dem wissen, doch gerade hier ist Hinschauen besonders angesagt.
In den ersten Jahren unseres Lebens nehmen wir die Meilensteine noch mit Leichtigkeit, wir übergehen sie geschickt, besonders wenn wir mehr in der Extraversion leben. Doch mit den Lebensjahren merken wir, dass das Leben echte Bewegung und Entwicklung bedeutet, dass Dynamik günstiger ist als Stillstand. Ähnliches meint vielleicht Albert Einstein, wenn er so treffend beschreibt: Der Sinn des Lebens besteht nicht darin, ein erfolgreicher Mensch zu sein, sondern ein wertvoller. Denn genau die Bewegung und die Entwicklung neuer Werte machen einen Menschen reich, Erfahrungen sorgen für das Gefühl der Erfüllung. 

Auf der Suche nach diesem Gefühl kommen wir ganz oft in den Zustand des Erfinders.

So ging es auch mir. Schon seit über 25 Jahren bin ich als Trainer, Coach und Leader aktiv, und ich konnte dabei viel lernen – allem voran, dass das Zwischenmenschliche dem Leben den Wert schenkt. Im Luxusbereich, in dem ich meine Erfahrungen gesammelt habe, ist diese Erkenntnis wortwörtlich Gold wert: Über das schöne und wertvolle Äußere erinnern wir uns nicht nur an die schönen Dinge im Leben, sondern an schöne Momente und idealerweise auch an innere Werte. Innen so schön wie außen – das ist die ideale Einheit, der Punkt, an dem wir uns wohlfühlen, Wohlbefinden pur. 

Ein Leben zu führen, das innen genauso schön ist wie außen.

In der Mitte zu sein, mit sich eins zu sein. Schon lange setze ich mich mit diesen Gedanken auseinander. Jetzt, da wieder so vieles wegfällt, wird uns noch deutlicher bewusst, was wir wirklich brauchen. Ist nicht der größte Luxus unser Leben? Wie schnell aber ist es gefährdet, wie schnell ist es außen und damit auch innen plötzlich nicht mehr so schön! Und was passiert, wenn diese Einheit aus der Balance kommt? Eine weitreichende Erkenntnis in diesem Bereich, die ich vor nicht allzu langer Zeit erlangt habe, möchte ich in diesem Zusammenhang gerne teilen. 

Alle Zeichen standen auf den totalen Luxus im Leben, Materielles und auch Immaterielles haben gelockt. So bin ich dem Angebot gefolgt und in meine Lieblingsstadt Hamburg gezogen, um eine neue Stelle anzutreten. Zuerst lief alles nach Plan – doch dann kam das Leben: Meine Mutter verstarb und der Job war eine Herausforderung. Nichts fühlte sich mehr wohl an, mein Lebenswohlstand war ins Wanken geraten. Dieses Gefühl hat viel Energie gekostet, meine Welt aufrecht zu erhalten und wertvolle Momente zu haben, war harte Arbeit geworden. War das der Lebenswohlstand, den ich mir erträumt hatte? Fühlte sich so Erfolg an? Sollte dies wertvoll für mich sein? 

Heute weiß ich, dass es ein Meilenstein war, den ich mir erarbeiten durfte. Ich habe angefangen, genauer hinzuschauen und mir bewusst zu machen, was wirklich wertvoll ist. Ich habe darauf geachtet, weiterzugehen und nicht stehen zu bleiben. Unser Lebenswohlstand ist kein Standpunkt. Vielmehr sind es die Verbindungen, die unserem Leben den Wert verleihen. Die Wege, die unser Leben einschlägt, machen es erst wertvoll. Um dies zu erkennen, habe ich die Position eines Erfinders eingenommen und mir die Kunst des Lebenswohlstands bewusst gemacht. Wenn auch du deine Haltung veränderst und die inneren Faktoren wertvoll findest, wird auch deine Handlung folgen in Form von Lebenswohlstand. Es geht dabei nicht um ein täglich perfektes Gelingen, sondern darum, weiterzugehen und sich der Werte im Leben bewusst zu werden. Lebenswohlstand findet zwar in der Komfortzone statt, wird aber außerhalb von ihr erfunden. Oscar Wilde formulierte es so: Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert. 

Heute weiß ich auch, welch erheblichen Reichtum Lebenswohlstand in mein Leben bringt.

Die Kunst, diesen Wohlstand, diesen Reichtum zu finden, möchte ich über meine Blogs gerne teilen. Denn wenn die Reise auch Jahre gedauert hat, so bin ich heute dankbar, dass mir das Leben diesen Meilenstein geschenkt hat. Als Coach begleite ich Menschen in ihr Potenzial und helfe ihnen dabei, ihren Lebenswohlstand zu finden, genauer gesagt: Erfinder zu sein in der Kunst des eigenen Lebenswohlstands.


Tipps für dein wahres Luxus: Leben

Tipps für dein wahres Luxus: Leben im Kompakt-Format.

Hier geht es um dein Leben:

Tipp N° 01 GEWINNER EINSTELLUNG

Wenn Du deinen Weg bis hier im Leben geschafft hast, dann hast Du schon viel gewonnen. Denk daran: Wir sind alles Gewinner: wir haben unser Leben gewonnen und jetzt gehts weiter mit dem Gewinnen. Also Beginnen und Gewinnen ist wertvoll. Es schenkt dir Erfahrungen. Das darfst Du Dir auch selbst eingestehen, das Du ein Gewinner bist. Klopf dir selber auf die Schulter und sage zu dir: ich bin ein Gewinner!

Tipp N° 02 KOPIE ODER ORIGINAL

Nimm bewusst eine Haltung ein. Wie ist deine Haltung zu deinem Leben und warum? Erkenne und entdecke dein Potenzial, schau dir dein Leben an und arbeite mit diesem Potenzial. Deine Haltung wird dein Handeln beeinflussen. Schon Buddha lehrte: der Geist ist alles – was du denkst, das wirst du. Gib deinem Leben die Chance, das schönste Luxus: Leben zu werden, jeden Tag. Denn du hast nur das eine und bist ein einzigartiges Original. 

TIPP N°03 BEWUSST-SEIN

Lebe bewusst und nicht emotional bedeutet für mich, die Freude am emotionalen Leben zu fördern, Emotionen zu verstehen und bewusst zu leben, um nicht von ihnen gelebt zu werden. Deine Emotionen noch bewusster kennenzulernen, lohnt sich. Ich möchte dir den Pixar-Film Alles steht Kopf ans Herz legen. Gut um mehr Bewusstsein zu schaffen.

TIPP N°04 HANDLUNG FOLGT HALTUNG

Kultiviere die Achtung, die Anerkennung des Gegenübers, als Teil deiner Haltung. Respekt ist ein Zauberwort. Bring ihn in dein tägliches Leben ein, schreib das Zauberwort auf einen Zettel und ruf dir mit dieser Notiz jeden Tag bewusst in Erinnerung: Jeder hat das Recht auf Respekt. Idealerweise am Badezimmerspiegel oder am Frühstückstisch platziert, liest du diesen Satz bei deinem morgendlichen Kaffee oder Tee. Somit ist er den ganzen Tag präsent und bringt dich in eine Fülle von Möglichkeiten. Ich habe es selbst ausprobiert und festgestellt, dass es wirkt. Lass dich nicht von den Stimmungsmolekülen anstecken und in die Leere bringen. Diese Haltung einzunehmen, setzt viel Potenzial frei und stärkt die Fülle

TIPP N°05 ENERGIE FOLGT ENERGIE

Handle mit einer guten Haltung im Leben.  Energie folgt Energie. Leben ist Resonanz und günstige Handlungen helfen, ein wertvolles Leben zu füllen. Guten Gedanken folgen gute Taten. Erinnere dich an die Worte aus dem Talmud: „Achte auf deine Gedanken, denn sie werden zu Worten. Achte auf deine Worte, denn sie werden zu Handlungen.“ Werde der Meister deiner Haltung und finde den Ehrenkodex für dein Leben. Leben oder meistern, das ist die Frage. Schenke dir jeden Tag einen Moment der Achtsamkeit und erinnere dich an deinen persönlichen Ehrencodex.

TIPP N°06 AUSSERGEWÖHNLICHEM FOLG WERT

Rituale im Leben sind Wirksamkeit pur. Unterstützen dich Routine zu vermeiden. Entscheidend ist, dass du zu diesen Bestand auch etwas mit Wert kombinierst. Etwas Außergewöhnliches. Feiere das Leben, wie zb einen schönen Moment mit einem Glas Champagner aufwerten. Einen normalen Tag mit einem tollen Tee am Abend abschließen. Selbstreflektion nutzen um Günstiges für sich zu feiern oder Ungünstiges loslassen. Ungünstiges  aufschreiben  und den Zettel einfach in den Müll gibt. Mit leichtem Gepäck durch die Nacht zu reisen. Luxus: Leben sollte innen so schön sein wie außen, Normal und Außergewöhnlich vreinen für deinen Lebenswohlstand.

TIPP N° 07 STIMMUNG STIMMT DEIN GEMÜT

Entdecke den Liebhaber-Faktor in deinem Luxus:Leben. Oft passiert es, dass sich alle drei Gemütsgäste gleichzeitig in unserem Leben austauschen. Leider stimmen uns zwei davon eher ungünstig, während nur einer die Lebensfreude stärkt und günstig für ein wahres Luxus:Leben ist. Lerne, flexibel mit deinem Gemüt umzugehen und stärke den Liebhaber in dir. Nimm es bewusst wahr, wenn die zwei anderen Gemütsgäste auftauchen, und lass sie nicht auf die besten Plätze in deinem Leben. Mir persönlich hilft es, ein ganz bewusstes Stopp zu signalisieren und zu atmen, beim Einatmen Freude aufzunehmen und beim Ausatmen zu vergeben, zu vergessen, Kenner und Kritiker loszulassen. Die Gemütsenergie zu sortieren, ist wohltuend und wird auch dir gut tun.

TIPP N°8 FINDE DEIN LUXUS:LEBEN

Komm in den Erfinder-Modus und finde, wer du sein willst – im Leben allgemein und an jedem einzelnen Tag. Schreib dir das Erfolgsrezept für dein Leben auf. Mach dir jeden Morgen klar, was du an diesem Tag vorfinden möchtest, und bestätige dir, wie gut es ist, ein Erfinder zu sein. Mach dir bewusst, dass du wertvoll bist. Wenn dein Leben dir Herausforderungen bietet, dann nutze sie, um dir die guten Energien im Leben zu bewahren oder sie sogar zu mehren. Erfinder freuen sich über die kleinen Erfolge und genießen die großen Erfolge ihres Lebens. Erfolg bedeutet ja, dass etwas er-folgt, und bekanntlich macht nichts erfolgreicher als der Erfolg. Sorge also dafür, das du als Erfinder deines Luxus:Lebens deinen Erfolg er-findest. Tag für Tag – ein Leben lang.

TIPP N°9 FINDE DEINEN LEBENSWOHLSTAND

Die richtige Zusammenstellung der Inhalte für dein Luxus.: Leben ist eine bewusste Entscheidung und liegt in deiner Verantwortung als Erfinder. Hierzu einige Frage: Was steht auf deinem Lebensplan, sind es die richtigen Inhalte? Was nährt dich, was raubt dir Leben? Was schenkt dir Lebenszeit? Was bringt dich in den Lebensmodus und raus aus dem Überlebendsmodus ?  Was ist notwendig und was brauchst du? Mach dich auf die Suche nach den Antworten und entdecke, was dein Leben ausmacht. Und denke dabei daran: es ist nicht ein Leben – es ist dein Luxus: Leben.du hast nur das eine.

TIPP N°10 HOCHSTIMMUNG FÜR LEBENSFREUDE

Trainiere das Lachen an einem stillen Ort, ganz für dich. Fang leise an und werde lauter. Dieses Verhalten wirkt auf den ganzen Körper und fröhliche Stimmungsbotschafter sind die Folge. Wiederhole dies mindestens 63 Tage lang als Trainingseinheit und du wirst sehen, wie sehr es hilft, das Leben im rechten Moment mit einem Lächeln zu nehmen. Humor heilt viele Situationen. Grinse einfach mal in dich hinein und spüre, wie selbst hier die Stimmungsbotschafter sich positiv verändern. Es gibt viele kleine Dinge, die dir weiterhelfen. Wichtig ist es, sie zu kennen und zu nutzen. Finde deine persönlichen Stimmungsmacher, um dein Freudenhaus im Leben mit Energie zu füllen. Lass den anderen das Recht auf ihre Stimmung und komm an bei der Dynamik der Ruhe. 

TIPP N°11 DER ERSTE EINDRUCK MACHT DEN LUXUS IM LEBEN AUS

Mach dir bewusst, dass dein „EGO“ Alarmsystem den ersten Eindruck in deinem Leben steuert. Nutze dieses Wissen, um dein Leben mit weniger Groß- und Fehlalarm zu füllen. Jeder mag es, das Leben zu spüren, möglichst nicht im Alarmzustand. Gib deinem Potenzial den nötigen Kick und lerne dein EGO Alarmsystem im Leben kennen. Schalte deine Alarmanlage vom Überlebensmodus auf den Lebensmodus um und werde Luxus: Leben  Liebhaber. Wie das funktionieren kann? Nutze die Kraft der Stille um deine Alarmanlage zu erkunden. 

TIPP N°12 Resonanz mit deinem Leben ist wertvoller Luxus

Sieh das Leben als Spiegel in Luxus:Lebens. Nimm dir die Zeit und Ruhe, bewusst in diesen Spiegel hineinzuschauen. Was begegnet dir? Nimm dich dabei nicht nur optisch wahr. Schau tiefer, schau dir an, was es mit dir macht, wenn du in den Spiegel blickst. Sieh nicht nur hin, beobachte auch. Spür die Resonanz. Veröffentliche, was du beobachtest, und lerne es kennen. Man kann das sehr gut für sich tun. Morgens der schnelle Blick in den Spiegel, um zu sehen, ob optisch alles sitzt – nutze ihn, um zu beobachten. Beobachten, ob nicht nur alles sitzt, sondern ob es passt. Sag ja zu dir und deinem Leben. Freue dich auf die Begegnung mit dir und dem Leben: „Willkommen neuer Tag!“

TIPP N°13 Trainingseinheiten für mehr Luxus:Leben

Schenk dir täglich ein „Aufwärmen“ für die Trainingseinheiten, die kommen. Stell dich nach dem Aufwachen vor den Spiegel und sag dir laut oder in Gedanken: “Willkommen neuer Tag. Ich bin dankbar für neue Trainingseinheiten.“. Zuerst fühlt es sich etwas eigen an, doch wenn du es regelmäßig übst, wird es zur Gewohnheit, ähnlich einer Übung beim Sport. Es ist eine Aufwärmübung, die uns darauf vorbereitet, die Brocken im Leben leichter anzugehen. Was auch weiterbringt: gehe direkt zum Ziel – Adieu innerer Schweinhund.

TIPP N°14  Dein sozialer Draht wird dein Lebenswerk

Stärke deine Verdrahtung im Leben und mit Mitmenschen. Sieh und höre hin, frag nach, warum der Draht so ist wie er ist. Fühle dich ein bei Gesprächen, schaue auf die Signale von Emo und Ratio, um die Reaktionen im Netzwerk zu verstehen. Findest du dich selbst sympathisch, dann wird auch dies beim Netzwerken ein wichtiger Draht für dich werden. Nur wer mit sich selbst gut kann, kann auch mit anderen, das ist bekannt. Eine Atemübung, die diesen Prozess unterstützt, ist die sogenannte Rechtecksatmung. Male in deinem Kopfkino mit deinem Atem ein Rechteck. Atme aus und stell dir vor, wie der erste Rechteckschenkel entsteht – mit dem Ratio-Draht. Der Atem Rhythmus sollte etwa Ratio darf 4,5 Sekunden haben und Emo ca. 5,5 Sekunden. Der nächste Schenkel ist der Emo-Draht, anschließend wieder Ratio, zuletzt noch einmal Emo. Fülle dieses Rechteck beim nächsten Atemzug mit Liebe. Gerne Übung wiederholen, ideal wenn du die Kraft zum Netzwerken brauchst. Dieses Rechteck unterstützt ein gutes Netzwerken, da unser Bewusstsein beide Qualitäten anerkennt – sowohl beim Verdrahten in Netzwerken als auch beim Erspüren der Qualitäten des Lebens.

TIPP N°15 Relevanz schafft Resonanz

Finde deine geheime Basismischung in dir. Schau dir deine Basismischung und Emotionen an. Schreibe das Rezept für deine Basismischung in einem Journal auf. Eine Woche lang, jeden Tag: Welche Zutaten haben dich erfüllt, in welchem Maß, und was haben sie mit dir gemacht? Dazu kannst du die Zutaten mit einer Maßeinheit versehen. Sieh dir an, welche es wert sind, welche sich auf der Grundlage deines Basisrezeptes günstig auswirken. Gibt es Zutaten, die ungünstig sind? Auch wenn du in Resonanz mit der Welt bist: Schau, welchen Anteil deine Basismischung daran hat, prüfe auch hier die Zutaten. Günstige Situationen brauchen eine günstige Basismischung in dir, keine geheime. Lüfte das Geheimnis deiner Basismischung und erhalte mehr Klarheit. Relevanz schafft Resonanz.

TIPP N° 16 Wer schafft die Norm in deinem Leben

Nimm dir einen Moment und schau dir deine Normen-Filter an. Siehst du noch das Außergewöhnliche? Der Abend bietet eine gute Gelegenheit, sich das Außergewöhnliche und Besondere des Tages nochmal kurz anzuschauen. Als Traumgrundlage. Nimm dir also eine Tasse Tee und ordne dich für die Nacht. Das Außergewöhnliche bekommt somit einen Stellenwert. Wenn der Tag wenig hergibt, dann gönne dir einen besonderen Tee oder Schlummertrunk. Man kann das Außergewöhnliche schließlich auch selbst in sein Luxus:Leben einladen.

TIPP N°17 Lerne dein Gewohnheitstier kennen

Der Macht der Gewohnheit mit kleinen Dingen entgegenzuwirken, ist sehr einfach. Probier es aus – neue Wege gehen, statt immer den gleichen Weg zur Arbeit zu nehmen. Bei Besprechungen einen anderen Platz als gewohnt einnehmen. Die Möbel in der Wohnung umstellen. Neue Restaurants ausprobieren, statt wieder deinen Lieblingsitaliener anzusteuern. Eventuell wirst du im Laufe der Zeit mehrere Lieblinge haben – oder dein Liebling behauptet sich für dich.

TIPP N°18:Lerne deine inneren Homies kennen

Wie sehr sind sie dir bewusst und wie arbeiten sie zusammen? Mach eine Teamsitzung mit ihnen und notiere, wie sie momentan im Inneren arbeiten und im Äußeren wirken. Was sind Antreiber oder was erlaubst Du? Dann gib ihnen die Mission, ein starkes Team zu bilden, das an der Fülle arbeitet. Führe drei Tage der Fülle durch, halte den Fülleffekt fest und feiere ihn. Erlaube den Homies dein Leben zu füllen ohne als Antreiber dich in die Leere zu führen. Wenn es „David gegen Goliath“ Momente in deinem Leben gibt, erlaube deinem innere Team dir zu helfen – oder nutze deine Beziehungen im Leben. 

TIPP N° 19: Deine Formel für Gegenseitigkeit

Mit Freude zu geben ist am schönsten. Dabei zählt nicht die Höhe des Betrags – auch kleine Ein- und Auszahlungen zeigen, welche Währung dir wichtig ist. Überlege dir bei der nächsten Anfrage an deine Gefälligkeitenbank, was du tun kannst, um in Vorleistung zu gehen und eine gute Beziehung zu fördern, wem du heute einen schönen Tag schenkst und was du dir selbst schenkst, um einen schönen Tag zu haben. Was erlaubst Du Dir? Schau dir dein Gefälligkeitenkonto am Abend an und achte auf die Fülle, die entstanden ist. Überlege, was du tun kannst, um sie weiter zu steigern. Was bremst dich? Oft sind es dabei die kleinen Dinge, die beim Geben und Nehmen den Unterschied machen. Nach Heinz Rühmann zum Beispiel ist Lächeln das Kleingeld des Glücks. 

TIPP N°20: So gelingt Die ein friedvoller Perspektivenwechsel

Lass dir nie die Sonne stehlen. Und denke immer daran: Es ist, wie es ist. Beides hilft dir, eine friedvolle Stimmung zu bewahren und die Fülle des Lebens zu spüren. Erlaube dir diese Perspektive im Leben. Bewerten und Vergleichen ist auch Entscheidung im Leben. Sichere dir deine innere Sonne durch Meditation und Achtsamkeit. Wenn du deine Sonne im Leben findest, bist du ein Erfinder deiner selbst. Das wünsche ich dir.

TIPP N°21: Deine Positivität ist ein Geschenk

TIPP N°22: Wie gelungene Kommunikation dein Luxus wird

Die Welt ist reich an Besserwissern und arm an Bessermachern, so sagt man in Griechenland. Hilf im Luxus: Leben, es besser zu machen. Geh respektvoll auf das Gegenüber zu, sei achtsam im Umgang mit Worten. Denke zuerst an deinen Mitmenschen und wähle erst dann die Worte, wenn er sie braucht und du ihm auf Augenhöhe begegnen kannst. Wenn er dir nicht die Erlaubnis gibt, frag ihn, wann er deine Worte haben möchte. Mach es besser, nicht nur für dich selbst, sondern auch für die Mitmenschen in deinem Leben, das ist wahrer Luxus- auch für dich.

TIPP N°23: Trau dich dein Leben zu leben

coming soon

TIPP N°24: Mit deiner Selbststeuerung zu mehr Stimmigkeit 

Gönn dir selbst etwas zum Herausputzen deiner selbst. Ein Saunabesuch, eine Massage oder Meditation sorgen für eine bessere Stimmigkeit. Das fördert deine Hygiene und saubere Gestimmtheit. 

TIPP N°25: Mit deiner Selbststeuerung zu mehr Stimmigkeit

Mach eine kleine Checkliste, zb im Smartphone unter Notizen, zum verdeutlichen von Autopilot und Steuerung deiner Gewohnheiten. Schreibe eine Woche lang auf um bewusst zu sehen was passiert. Veröffentlichungen sind der erste Schritt zu einer sichtbaren Veränderung von Auto Gewohnheiten. Möge die Macht über deine Gewohnheit mit dir sein.

TIPP N°26: Komme ins Tun.

Schau Dir dein Leben an. Mache Dinge anders. Wenn du klein starten willst, steige morgens aus einer anderen Seite des Bettes auf. Setzte dich beim Frühstück auf einen anderen Platz und tue  Dinge den ganzen Tag anders. Das Leben ist dein Leben, also werde Erfinder deines Lebens. Man sagt es braucht über 3 Monate bis du deine Gewohnheiten veränderst oder neu etablierst. Viel Spaß bei deiner „ich tue es“Challenge .

TIPP N°27: KEINE ANGST VOR LEBEN

Erstelle dir deine Lebenslinie/ Zeitleiste und schau dir mal an, wann warst du mutig im Leben. Kennzeichne  auf der Line einen Bereich „ positiv“ ,  nach oben. Dort markierst Du alles das,  wenn es gut im Leben gelaufen ist, was dein Erfolg ausmacht –  einem Meilenstein sozusagen.  Der untere Bereich unter der Linie,  wird mit  „minus“  dargestellt. Schau dir an, wann war es nicht so toll. Zeichne diese Ausschläge die nach unten im Leben gehen ein, solche die eher als Brocken von Dir im Leben empfunden wurden . Nimm dann Bezug auf die Ängste, gab es eine UrAngst die da eine Rolle gespielt hat bei diesem Lebens Brocken. Wenn ja schau sie dir an um mutiger zu werden. Wie sagte Nelson Mandela so schön: entweder ich gewinne oder ich lerne. Vielleicht kannst du so etwas lernen wie du besser mit UrÄngsten umgehen kannst und ins Tun kommst in deinem Luxus:Leben

TIPP N°28:Der Gamechanger Effekt für mehr Luxus in deinem Leben

Beschäftige dich mit Game Changern, wenn du selbst einer werden möchtest. Du findest wertvolle Inspirationen im Internet oder in Büchern. Schau dir die Erfolgsgeschichte von Starbucks an, von Apple, Walt Disney und zahlreichen Sportlern. Sie werden dich inspirieren, einen Weg zu finden, wie du dein Luxus:Leben neu denken kannst. Wichtig ist die Zuversicht, nimm sie mit auf deinen Weg. 


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